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Zurück in Frankreich

Nach einer sehr unruhigen Nacht auf einer Tankstelle am Kreisel direkt vor dem Flughafen von Lissabon verlässt uns unser Besuch in aller Frühe. Trotz des Verkehrslärms bleiben wir liegen und versuchen noch ein bisschen zu schlafen. Später brechen wir auf und folgen dem Fluss Tejo flussaufwärts. Zunächst sind wir enttäuscht, denn wir durchqueren ein Industrie- und Gewerbegebiet nach dem anderen. Später wird es dann aber schöner und rechts und links fahren wir an großen Feldern und riesigen Bewässerungsanlagen vorbei. Ab und an sehen wir kleine Kiefernwälder und in einem solchen machen wir eine Mittagspause und einen Mittagsschlaf. Nachmittags geht es weiter und wir finden einen netten Übernachtungsplatz in genau so einem Wäldchen. Wie wir beim Spazierengehen feststellen müssen, wird der Wald leider als große, wilde Müllkippe benutzt. Dennoch schlafen wir bestens, denn es ist herrlich ruhig hier. Der nächste Morgen beginnt zwar sonnig aber dann zieht schnell Regen auf. Nur einige Kilometer weiter stellen wir uns in Alpiarca auf einen Parkplatz am See und neben einem Café, das uns mit Internet versorgt.

9.4.2016 Stausee von Alpiarca
9.4.2016 Stausee von Alpiarca

Am Nachmittag und am nächsten Tag können wir bei Sonnenschein einmal um den See herum und durch ein nettes, kleines Naherholungsgebiet wandern.

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9.4.2016 Fontaine auf dem Stausee von Alpiarca

Dann geht es weiter, die Landschaft wird hügelig und zum Weinanbaugebiet. Wir folgen einem Hinweisschild und gucken die kleine Burg und das mittelalterliche Städtchen Amieiro do Tejo an, die uns beide sehr begeistern.

10.4.2016 Vor der Burg von Amieira do Tejo
10.4.2016 Vor der Burg von Amieira do Tejo
10.4.16 Hauptturm der Burg von Amieira
10.4.16 Hauptturm der Burg von Amieira
10.4.16 Wehrgang
10.4.16 Wehrgang
10.4.2016 Kanonenfutter
10.4.2016 Kanonenfutter
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10.4.2016 Blick ins Städtchen
10.4.2016 Gsse von Amieira
10.4.2016 Gsse von Amieira

Dort bekommen wir auch einige Informationen über die Gegend, u.a. über Gänsegeier, die man am Portas de Ródao beobachten können soll. Wir finden traumhafte Aussichten auf den Tejo, …

10.4.2016 ... eine (für mich) beängstigend schmale Brücke über den Tejo...
10.4.2016 … eine (für mich) beängstigend schmale Brücke über den Tejo…

… und nach viel Kurverei einen Traumplatz hoch oben am Tejo, der hier durch eine 45 m schmale Engstelle zwischen hohen Felsen fließt.

10.4.2016 Tejo Durchbruch
10.4.2016 Tejo Durchbruch

Vor dem nächsten Regenguss schaffen wir noch einen Spaziergang und verbringen hier wieder eine herrlich ruhige Nacht.

10.4.2016 Einsamer Nachtplatz am Portas de Ródao
10.4.2016 Einsamer Nachtplatz am Portas de Ródao

Am nächsten Morgen treffen wir auf der Aussichtsplattform eine deutsche Ornithologin und ihren Begleiter, die mit richtigen Teleskopen ausgestattet sind, so dass wir – dank ihnen – nicht nur die über uns kreisenden Geier sondern auch die am gegenüber liegenden Felsen sitzenden Vögel sehr deutlich sehen können. Leider beendet ein kräftiger Regenguss das Vergnügen.

11.4.2016 Aussichtsplaform mit den Ornithologen und Torge, oben kreisen die Gänsegeier
11.4.2016 Aussichtsplaform mit den Ornithologen und Torge, oben kreisen die Gänsegeier

Wir sind beide sehr beeindruckt und googeln noch am Abend weitere Infos über diese riesigen Vögel, die bis zu 2,70 m Spannweite haben und hier in großer Zahl vorkommen.

Wir verlassen Portugal auf guten Straßen Richtung Salamanca und versuchen vergeblich am etwas nördlich gelegenen Stausee einen Nachtplatz zu finden. Die Gegend ist wunderschön, jedoch überall bis dicht an die Straße eingezäunt. Schließlich finden wir bei Salamanca selbst einen Platz auf einer Raststätte. In der Nacht fängt es an zu regnen und hört den ganzen nächsten Tag nicht wieder auf. Wir vertrödeln den Tag im Auto und stecken nur zu gelegentlichen Spaziergängen mit Spike die Nase heraus. Früh geht es am Mittwoch weiter. Torge schläft noch als ich vom Platz rolle. Im Internet hatte ich ein sehenswertes Römermuseum in etwa 100 km Entfernung gefunden und mir den Ort aufgeschrieben. Jetzt muss ich leider feststellen, dass weder meine Karte (na gut, die ist etwa 26 Jahre alt) noch das Navi diesen Ort kennen. Beim Tanken frage ich nach und der nette Tankwart googelt das nochmal für mich und macht mir ein Kreuz in die Karte. Es geht über kleine Straßen und beim Ort Coca entdecken wir eine wunderschöne Burg- oder Schlossanlage und einen noch schöneren, einsamen Campingplatz auf dem wir die einzigen Gäste sind. Dort bleiben wir für 2 Nächte und machen tolle Spaziergänge und Radtouren durch den Wald und zum Örtchen mit dem Schloss.

12.4.2016 Blick auf das Schloss von Coca
12.4.2016 Blick auf das Schloss von Coca

Wir besuchen auch die Vila Romana de Almerena-Puras., das Römermuseum. Neben den nahezu kompletten Grundmauern einer römischen Villa mit vielen erhaltenen Mosaiken, die man hier ausgegraben hat, gibt es ein spannendes Museum über das Leben auf dem Land zur Zeit der Römer sowie eine nachgebaute und eingerichtete römische Villa. Selbst der Spielplatz, den wir als einzige Gäste aufsuchen, ist im Thema.

13.4.2016 Römischer Streitwagen auf dem großen, leeren Spielplatz bei der Vila Romana de
13.4.2016 Römischer Streitwagen auf dem großen, leeren Spielplatz bei der Vila Romana de

Schade ist nur, dass es zwar einen Audioguide auf englisch aber sonst nur spanische Beschriftungen und Erklärungen gibt. Auch die Führerin, die uns mit in die eingerichtete Villa nimmt, spricht nur spanisch. Einige Tage später baut Torge die römische Villa aus einem Bastelbuch-Bausatz, an deren komplizierter Bauanleitung ich fast verzweifele wohingegen er ein Teil nach dem anderen richtig zuordnet und fachgerecht einsetzt.

17.4.2016 Torge beim Bau der Römervilla
17.4.2016 Torge beim Bau der Römervilla
27..4.2016 Römervilla
27..4.2016 Römervilla
27.4.2016 Römervilla ohne Dach
27.4.2016 Römervilla ohne Dach

Im Begleitheft studieren wir die Dimensionen des römischen Reiches und stellen fest, dass das im Westen unserer Reiseroute entspricht. Und die waren nicht mit einem blauen Auto sondern überwiegend zu Fuß unterwegs!

Wir verlassen Coca, nehmen die gute ausgebaute und mautfreie Schnellstraße und fahren über Burgos, Palencia und Vitoria gen französische Grenze. Unterwegs übernachten wir noch einmal und landen am Samstag auf einem Wohnmobilplatz in Vieux Boucau, einem netten kleinen Touristenort mit einem Etang (= Salzwassersee) in der Mitte, fast direkt an der Atlantikküste. Nach 2 Nächten wechseln wir auf einen anderen Wohnmobilplatz im gleichen Ort und direkt am See und hier bleiben wir einige Tage und genießen es, mal irgendwo angekommen zu sein. Wir nutzen die vielen Spazier- und Radwege für Touren mit Spike, putzen ein wenig das Auto, bringen unsere viele Wäsche in ein Waschcenter und blasen endlich mal das Schlauchboot auf und machen mit Spike einen Ausflug auf die Insel mitten im See.

20.4.2016 "Was das wohl soll?" Noch beäugt Spike die Vorbereitungen zumPaddeln etwas kritisch
20.4.2016 „Was das wohl soll?“ Noch beäugt Spike die Vorbereitungen zumPaddeln etwas kritisch

Das Wetter ist auch hier „aprilmäßig“ wechselhaft aber wenn die Sonne scheint, wird es schon richtig heiß. Und der Regen hört meist nach wenigen Minuten wieder auf.

Irgendwie ist die Endlichkeit unserer Reise in unser Bewusstsein gerutscht und wir machen uns Gedanken über unsere weitere Tour. Beide brauchen wir ein bisschen Ruhe und nicht soviel Fahrerei und wir begraben den Plan, die OH Truppe in Österreich zu treffen, denn das würde bedeuten, dass wir die Alpen einmal halb umrunden müssen. Das passt auch besser zu unserem finanziellen Budget…

Unser nächstes Ziel ist die Düne Pilat bei Arcachon aber wir wissen noch nicht, wann wir aufbrechen werden.

Sturm und Regen am Cabo da Roca und Ferien in Ericeira

Nach dem Ausschlafen packen wir das blaue Auto und starten zu fünft (plus Spike) gen Westen. In Estoril und Carcais bestaunen wir die mondänen Ferienorte und das Spielkasino (von außen) und fahren dann weiter an das Cabo do Roca, den westlichsten Punkt Festlandeuropas. Nur ein paar Inseln liegen noch weiter im Westen.

2.4.2016 Blick von Süden auf das Cabo da Roca
2.4.2016 Blick von Süden auf das Cabo da Roca

Der Kontrast ist faszinierend.

2.4.2016 Cabo da Roca
2.4.2016 Cabo da Roca

Nur wenige km hinter den Strandpromenaden und Hotels erleben wir Natur pur an einer schroffen Steilküste, wo uns die Gischt der heranrollenden Wellen um die Ohren fliegt.

2.4.2016 Damit wir auch wissen, wo wir gewesen sind....
2.4.2016 Damit wir auch wissen, wo wir gewesen sind….

Mit wenigen anderen Touristen stehen wir dort und schauen nach Westen – Nur noch Wasser bis Amerika!

2.4.2016 Ganz schön viel Wasser!
2.4.2016 Ganz schön viel Wasser!

Dann wird es uns aber zu kalt und wir wärmen uns mit einem heißen Kakao im Panoramcafé. Schließlich fahren wir weiter, denn wir benötigen noch einen Campingplatz für heute Nacht. Meine Landkarte ist fast 30 Jahre alt und so sind von dem ersten Platz, den wir anlaufen nur noch Ruinen zu sehen. In Ericeira sind wir dann erfolgreich und stehen auf einem schönen Platz mit Blick auf’s Meer, das zu Fuß in wenigen Minuten zu erreichen ist.

2. - 7.4.2016 Campingplatz Ericeira
2. – 7.4.2016 Campingplatz Ericeira

Torge baut wieder sein Zelt auf und wir machen noch einen Spaziergang an den Strand. Es gibt hier mehrere unbewachte Strände, die von steilen Felsen eingerahmt sind.

5.4.2016 Bei Flut bleibt nicht viel Strand trocken
5.4.2016 Bei Flut bleibt nicht viel Strand trocken

Auch hier ist es noch stürmisch und die Wellen schlagen mit großer Wucht an das Ufer.

3.4.2016 Das Meer tobt!
3.4.2016 Das Meer tobt!

Leider regnet es die nächsten 2 Tage, so dass wir nur kurze Spaziergänge zwischen den Schauern schaffen und ansonsten Karten und anderes spielen.

4.4.2016 Ups! Ein Becher ist umgefallen und die Una-Karten müssen trocknen
4.4.2016 Ups! Ein Becher ist umgefallen und die Una-Karten müssen trocknen
3.4.2016 Beschäftigung bei Regen
3.4.2016 Beschäftigung bei Regen

Aber dann wird es schön und es kommt so ein richtiges Ferienfeeling auf.

5.4.2016 Torge mit Ball und Indo Board
5.4.2016 Torge mit Ball und Indo Board

Wir spielen Wikingerschach und die Kinder auch Fußball, gehen oft an den Strand oder zum Einkaufen und Eissessen in das Städtchen.

6.4.2016 Einkaufstour und Spike bewacht geduldig das Rad
6.4.2016 Einkaufstour und Spike bewacht geduldig das Rad
6.4.2016 Geschützter Badestrand in Ericeira
6.4.2016 Geschützter Badestrand in Ericeira

Einen Abend verbringen Andrea und ich klönend (und ohne lauschende Kinder) in einer Bar und wir können nachmittags in der Sonne sitzen und Kaffee trinken.

5.4.2016 Am Hafen von Ericeira
5.4.2016 Am Hafen von Ericeira
5.4.2016 Kapelle in Ericeira
5.4.2016 Kapelle in Ericeira

Viel zu schnell geht  die Zeit vorbei und am Nachmittag des 7. April machen wir uns wieder auf Richtung Lissabon. Dank Andreas Charme dürfen wir auf einer Tankstelle fast direkt am Flughafen übernachten, so dass die drei am nächsten Morgen früh zu Fuß zu ihrem Flug marschieren können. Traurig nehmen wir schon abends Abschied. Schön war es mit Euch!

Lissabon – die weiße Stadt ist ganz schön bunt!

Am 28.3. erreichen wir Lissabon und quartieren uns auf dem teuren aber gut ausgestatteten  “ Camping Lisboa“ am Stadtrand ein. Es gibt sowohl zum Flughafen als auch in die Innenstadt eine direkte Busverbindung. Letztere probieren Lasse und ich am nächsten Mittag gleich aus und bummeln einmal über den Place de Comercio, hinauf zum Castelo de Jao Jorge und durch das mittelalterliche Viertel wieder hinunter zum Rossio. Dann machen wir uns mit der Metro auf zum Flughafen, wo wir Andrea und ihre Mädels in Empfang nehmen, die die nächsten 10 Tage bei uns bleiben werden.  Torge hat bei soviel Damenbesuch lieber sein Zelt aufgebaut und schläft dort. Lasse fährt früh am nächsten Morgen mit dem ersten Bus zum Flughafen und fliegt dann nach hause. Wir haben es beide sehr genossen, dass er da war. Der Abschiedsschmerz wird durch die Freude über unseren neuen Besuch gemildert. Die nächsten drei Tage erkunden wir mit Bus, Straßenbahn, Fähre, Fahrstuhl, Elevadora und zu Fuß die tolle Stadt.

30.3.2016 Reiterstandbild, Triumpfbogen und Eingang zum Schachbrettviertel
30.3.2016 Reiterstandbild, Triumpfbogen und Eingang zum Schachbrettviertel
30.3.-1.4.2016 Altes Kirchenportal - aber welches??
30.3.2016 Altes Kirchenportal – aber welches??
30.3. - 1.4.2016 Die Katedrale von Sé
30.3.2016 Die Katedrale von Sé
30.3. - 1.4.2016 In der Kathedrale von Sé
30.3.2016 In der Kathedrale von Sé
29.3. - 1.4.2016 Das Kloster der Kathedrale
29.3.2016 Das Kloster der Kathedrale
30,3,2016 - Wie heißen die Dinger noch?
30.3.2016 – Wie heißen die Dinger noch?
30.3.2016 Archäologische Ausgrabungen im Kloster
30.3.2016 Archäologische Ausgrabungen im Kloster
30.3.2016 Auf dem Castelo de Sao Jorge
30.3.2016 Auf dem Castelo de Sao Jorge
30.3.2016 Eine der historischen Straßenbahnen - hier auf Sightseeingtour
30.3.2016 Eine der historischen Straßenbahnen – hier auf Sightseeingtour
30.3.2016 Blick vom Castello auf die Stadt und den Elevador da Bica
30.3.2016 Blick vom Castello auf die Stadt und den Elevador da Bica
31.3.2016 Das Jeronimus Kloster aus der Ferne
31.3.2016 Das Jeronimos Kloster aus der Ferne
31.3.2016 Und auch noch ein paar Türmchen des Jeronimus Klosters
31.3.2016 Und auch noch ein paar Türmchen des Jeronimos Klosters
31.3.2016 Das Portal des Jeronimus Klosters aus der Nähe
31.3.2016 Das Portal des Jeronimos Klosters aus der Nähe
31.3.2016 Der Torre de Belem
31.3.2016 Der Torre de Belem
31.3.2016 Balkon des Torre de Belem
31.3.2016 Balkon des Torre de Belem
31.3.2016 Straßencafés im Schachbrettviertel
31.3.2016 Straßencafés im Schachbrettviertel
31.3.2016 Der Elevador da Bica aus der Vogelperspektive
31.3.2016 Der Elevador da Bica aus der Vogelperspektive
31.3.2016 Picknick vor den Klosterruinen Ruinas do Carmo
31.3.2016 Picknick vor den Klosterruinen Ruinas do Carmo
31.3.2016 Hübsche Häuserfront - und ein Theater für Merle
31.3.2016 Hübsche Häuserfront – und ein Theater für Merle
31.3.2016 Prachtvolle Azujelos an alten Häusern
31.3.2016 Prachtvolle Azujelos an alten Häusern
31.3.2016 Bunte Häuerzeile
31.3.2016 Bunte Häuerzeile
1.4.2016 Mit der Fähre über den Tejo
1.4.2016 Mit der Fähre über den Tejo
1.4.2016 Die Christusstatue - ich durfte unten bleiben....
1.4.2016 Die Christusstatue – ich durfte unten bleiben und eine Galao trinken während die anderen (mit der Kamera) im Fahrstuhl auf die Aussichtsplatzform gefahren sind
1.4.2016 Blick von der Statue auf die Brücke des 25. April
1.4.2016 Blick von der Statue auf die Brücke des 25. April
Das Azujelo-Museum ist im ehemaliges Kloster Madre de Deus untergebracht
1.4.2016 Das Azujelo-Museum ist im ehemaligen Kloster Madre de Deus untergebracht
1.4.2016 Alte Azujelos, die noch restauriert werden sollen, werden in Kisten gelagert
1.4.2016 Alte Azujelos, die noch restauriert werden sollen, werden in Kisten gelagert
1.4.2016 Ein Riesenpuzzle ---
1.4.2016 Ein Riesenpuzzle —
1.4.2016 Ein meterlanges Stadtpanorama aus der Zeit vor dem großen Erdbeben in Lissabon (1755)
1.4.2016 Ein meterlanges Stadtpanorama aus der Zeit vor dem großen Erdbeben in Lissabon (1755)
1.4.2016 Detail der Stadtansicht
1.4.2016 Detail der Stadtansicht
1.4.2016 Die ältesten Azujelos zeigen nur Ornamente
1.4.2016 Die ältesten Azujelos zeigen nur Ornamente
1.4.2016 Auch Reliefs sind dabei
1.4.2016 Auch Reliefs sind dabei
1.4.2016 Aber das allermeiste sind christliche Motive aus Kirchen
1.4.2016 Aber das allermeiste sind christliche Motive aus Kirchen

Am 2. April verlasssen wir Lissabon Richtung Küste.

Portugals fantastische Süd- und Südwestküste

Wir fahren von Algeciras über einen schönen Frühstücks-Aussichts-Vogelbeoabachtungs-Platz vor Tarifa ziemlich direkt an die spanisch-portugisische Grenze, übernachten auf einem Rastplatz und sind am nächsten Morgen in der Algarve. In Albufeira suchen wir uns einen netten Campingplatz für 2 Nächte. Bei einem Fahrradausflug an die Strandpromende von Albufeira sind Lasse und ich überrascht, wie viele Engländer hier unterwegs sind.

17.3.2016 Café in Albufeira
17.3.2016 Café in Albufeira

Selbst die Schilder sind vielfach auf Englisch verfasst. Insgesamt ist es uns hier aber zu voll, zu touristisch und auch zu eng für unser großes Auto, denn vielfach sind die Zufahrten zu den Stränden auf 3,5 t begrenzt.

Nach 2 Tagen geht es also weiter nach Westen zum Cabo de Sao Vicente.

18.3.2016 Leuchtturm mit Museum am Cabo de Sao Vicente
18.3.2016 Leuchtturm mit Museum am Cabo de Sao Vicente
18.3.2016 Cabo Sao Vicente - am südwestlichsten Zipfel Europas
18.3.2016 Cabo Sao Vicente – am südwestlichsten Zipfel Europas

Und dann bummeln wir langsam die Küste hoch und klappern dabei viele wunderschöne Buchten ab und freuen uns über das meistens schöne Wetter.

21.3.2016 Torge und Spike am Praia Amado
21.3.2016 Torge und Spike am Praia Amado
22.3.2016 Bucht bei Aljezur
22.3.2016 Bucht bei Aljezur

Lasse leiht sich mehrere Tage ein Surfboard zum Wellenreiten und wir genießen die fantastische Landschaft und die schönen Strände.

19.3.2016 Lasse
19.3.2016 Lasse
19.3.2016 Wellenreiten am Praia Amado
19.3.2016 Wellenreiten am Praia Amado

An der Küste läuft ein toller Wanderweg entlang, der „Rota Vicentina“, auf den wir immer wieder treffen und auf dem ich ausgiebige Spaziergänge mache.

18. - 25.3.2016 Immer wieder kommen wir an den Rota Vincntina
18. – 25.3.2016 Immer wieder kommen wir an den Rota Vicentina
24.3.2016 anderung hinter Arrifana
24.3.2016 See hinter Arrifana
25.03.2016 Odeceixe
25.03.2016 Odeceixe

Spike begleitet mich immer, Torge manchmal und spielt ansonsten am Strand, fährt Rad oder genießt das Nichts tun und das Spielen am PC.

19.3.2016 Torge und Spike toben am Strand
19.3.2016 Torge und Spike toben am Strand
19.3.2016 Spike mit Spielseil
19.3.2016 Spike mit Spielseil

Auch das Lesen hat er gerade für sich entdeckt. Abends spielen wir oft zusammen Rummikub, wobei eigentlich immer Lasse gewinnt… Inzwischen haben wir die Algarve verlassen und sind auf einem Campingplatz im Alentejo im Örtchen Vila Nova de Milfontes, wo der Rio Mira mündet. Die nächsten Tage fahren wir weiter nach Lissabon.