Hochwasser und Besuch beim Erfinder der Fotografie in Chalon-sur-Saone

Als wir das Städtchen Chalon-sur-Saone erreichen, hört es endlich auf zu regnen. Der Fluss führt viel Wasser und der Rezeptionist erklärt als erstes beruhigend, dass es am Ablaufen sei, wir also keine Bedenken haben sollten. Das Wasser sei im April zuletzt auf den Platz gelaufen….

Schon beim Rangieren auf den Stellplatz bemerken wir, dass die Menschen hier alle in den Himmel starren und als ich den Motor ausmache, bemerken auch wir Kunstflieger am Himmel, die Loopings und Schrauben vorführen. Später fliegen um die 50 Heißluftballons über uns hinweg und in den Abend hinein – ein tolles Bild!

15.5.2016 Heißluftballons über Chalon-sur-Saone
15.5.2016 Heißluftballons über Chalon-sur-Saone

Wir sehen uns in den nächsten Tagen die Stadt an und machen schöne Ausflüge per Fahrrad am immer noch Hochwasser führenden Fluss entlang und auch darüber hinweg. Für mich sind hohe Brücken ja immer eine große Herausforderung und Torge fährt brav direkt vor mir her, damit ich nicht aus Versehen nach unten gucke. Ihn und Spike tangieren die Höhe und der freie Blick durch das Geländer überhaupt nicht.

16.6.2016 Brücke über die Saone
16.6.2016 Brücke über die Saone

Chalon hat eine Altstadt und wunderschöne Parks,  u.a. mit einer großen Voliere, wo wir beobachten, wie zwei Pfauenmänner versuchen, einer Pfauendame zu imponieren, die sich davon allerdings wenig beeindruckt zeigt.

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16.6.2016 Pfau in einer Voliere in Chalon-sur-Saone

Auf dem Rückweg fahren wir über die Insel Saint-Laurent. Hier sind die Brücken zu meiner Freude nicht so hoch und ausgesetzt….

16.6.2016 Chalon-sur-Saone
16.6.2016 Chalon-sur-Saone
16.6.2016 Tour du Doyenne auf der Ile de Saint-Laurent
16.6.2016 Tour du Doyenne auf der Ile de Saint-Laurenteum

Nach 3 Tagen auf dem Campingplatz wechseln wir auf den kostenlosen Wohnmobilstellplatz in der Stadt um am Mittwoch noch das Museum von Joseph Nicéphore Niépce, dem Erfinder der Fotografie zu besuchen.  Die Ausstellung ist kostenlos und sehr sehenswert. http://www.museeniepce.com/

Wir bestaunen die alten Kameras und die ersten beständigen Bilder, Heliografie genannt, die mit einer Belichtungszeit von über 8 Stunden aufgenommen wurden. Das Museum zeigt außerdem sehr viele alte Fotografien und einige Sonderausstellungen über Sportfotografie zwischen den Weltkriegen und über Somalia. Sehr beeindruckt bin ich von einem langen engen Gang auf dessen Wänden Menschen in Lebensgröße abgebildet sind, die in einer endlos wirkenden Reihe nach Wasser anstehen.

Wir verlassen das Museum erst, als es schließt und verbringen eine letzte Nacht in Chalon-sur-Saone. Unser nächstes Ziel ist Alesia.

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