Die letzten Tage in Marokko

Wir erreichen die Lagune bei Mouley Bousselham am frühen Nachmittag. Die Jungs laden sofort nach dem Einchecken auf dem Campingplatz die Boote ab, tragen sie zum kleinen Fischerhafen und paddeln Richtung Brandung.

12.3.2016 Fischmarkt im Hafen von Moulay Bousselham
12.3.2016 Fischmarkt im Hafen von Moulay Bousselham

Torge kommt gegen das auflaufende Wasser an der engen Durchfahrt nicht gegenan und so ziehen sie die Boote über die Sandbank und vergnügen sich in den Wellen. Spike und ich beobachten sie zuerst vom Hafen aus und dann bei einem langen Spaziergang hoch ins Dorf und wieder runter zum Strand. Als wir endlich dort ankommen, haben sie sich gerade auf den Rückweg gemacht und paddeln 50 m entfernt an uns vorbei, ohne unser Winken zu bemerken. Wir eilen zurück, denn ich habe den Autoschlüssel in der Tasche und kann mir vorstellen, dass sie nun gern aus den nassen Neos raus möchten… Nach dem Duschen und Abendbrotessen mache ich nochml einen Gang ans Wasser. Die Lagune ist wirklich wunderschön.

13.3.2016 Lagune von Moulay Bousselham
13.3.2016 Lagune von Moulay Bousselham

Für den nächsten Nachmittag haben wir eine Motorboottour zum Beobachten der Flamingos gebucht und pünktlich um halb 3 startet unser Bootsführer mit uns in einem kleinen Boot.

13.3.2016 Vogelbeobachtungstour auf der Lagune von Moulay Bousselham
13.3.2016 Vogelbeobachtungstour auf der Lagune von Moulay Bousselham

Wir sehen mehrmals Kormorane, verschiedene Reiher und natürlich viele Möwen.

13.3.2016 Möwen und Kormorane
13.3.2016 Möwen und Kormorane

Und dann auch eine kleine Gruppe Flamingos.

13.3.2016 Auf der Suche nach den Vögeln
13.3.2016 Auf der Suche nach den Vögeln

Beim Versuch möglichst nahe heran zu kommen, stranden wir mehrfach im flachen Wasser und unser Kapitän muss uns erst auf einer Mini-Insel absetzen und an seinem Motor schrauben, bevor es weitergeht.

13.3.2016 Kleine Reparaturen am Motor inklusive
13.3.2016 Kleine Reparaturen am Motor inklusive

Eine größre Gruppe Flamingos fliegt ganz in der Nähe vorbei. Das it sehr schön anzusehen. Nach 2 Stunden wind wir zurück im Hafen angekommen. Mit einem Wander- oder Eskikajak und ohne den Motorlärm wäre die Tour sicherlich noch schöner gewesen, für die Kurzboote war die Strecke zu lang und der Tidenstrom zu stark.

14.3.2016 Werkstatt in Larache
14.3.2016 Werkstatt in Larache

An unserem allerletzen Tag fahren wir nach Larache und finden eine Werkstatt, die uns heute Nachmittag noch den Auspuff schweißt, der inzwischen mehrere Löcher hat.

14.3.2016 Larache - schöne Arkaden mit dem Eingang zur Medina, die dann allerdings nicht mehr so schön war sondern dreckig, zerfallen und irgendwie nicht mehr lebendig
14.3.2016 Larache – schöne Arkaden mit dem Eingang zur Medina, die dann allerdings nicht mehr so schön war sondern dreckig, zerfallen und irgendwie nicht mehr lebendig

Wir gucken uns – etwas entäuscht vom Zustand – die Altstadt an, trinken etwas in einem Straßencafé am Balcon Atlantico und probieren Zuckerrohrsaft an einem Straßenstand.

14.3.2016 Stand mit Zuckerrohrsaftmaschine
14.3.2016 Stand mit Zuckerrohrsaftmaschine
14.3.2016 Jetzt ist der Saft fertig
14.3.2016 Jetzt ist der Saft fertig
14.3.2016 Torge ist noch skeptisch ab des Geschmacks...
14.3.2016 Torge ist noch skeptisch ab des Geschmacks…

Dann bummeln wir ausgiebig über den Markt und geben unsere letzten Dirham aus.

14.3.2016 Haushaltswarengeschäfte sind für uns oft die besten Souvenirshops
14.3.2016 Haushaltswarengeschäfte sind für uns oft die besten Souvenirshops

Zurück am Auto, sind die Mechaniker dabei, den reparierten Auspuff wieder anzuschrauben.

14.3.2016 Der geschweißte und lackierte Auspufftopf...
14.3.2016 Der geschweißte und lackierte Auspufftopf
14.3.2016 --- und der Auspuff selbst
14.3.2016 — und der Auspuff selbst

Wir tanken nochmal und fahren die letzten 120 km nach Tanger Med. Am Ende der Autobahn tauschen wir noch schnell die Gasflasche gegen eine volle und  stellen uns für die Fähre an. Die Ausreise ist effectiv organisiert und die Formalitäten schnell hinter uns gebracht. Wir nehmen um 0.00 Uhr die Fähre nach Algeciras. Die Überfahrt ist so kurz, dass wir nicht mal ein Bohnanza Spiel fertig bekommen und schon wieder zu den Autos runter gehen müssen. Auch die Einreise nach Spanien ist unkompliziert und schnell erledigt. Wir suchen uns einen Parkplatz und fallen müde ins Bett.

2 Kommentare zu „Die letzten Tage in Marokko“

  1. Hi Jutta, Torge and Spike!
    Very interesting to follow your adventure on your blog.
    A few challenges, but that’s a part of your adventure! 😀
    Was actually at Lillebælt yesterday. Picking mussels for dinner tonight. They are yummy! 😀
    We had a big BBQ at the fireplace in front of the shelter last night. Nice with warmer temperatures.

    Welcome back to Europe. Enjoy the last of your adventure.

    Best wishes from Thomas

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    1. Hi Thomas, great to hear from you! We still remember the nice days at your place! Here in Portugal is spring so we enjoy mostly sun and only sometimes clouds and rain. Yah, travelling is a fantastic challenge and we are very happy with it. Have a good time and hope to see you again soon! Jutta, Torge and Spike

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